ZWEI BÄNDE
Atemtechnik: Das evidenzbasierte Wissen
Zwei Kompendien, die einordnen, was zu Atemtechniken belegt ist – und was nicht. Kein Übungsprogramm: Der Schwerpunkt liegt auf Physiologie, Studienlage und Sicherheit. Kostenlos, quellenbasiert und ohne Paywall.
- Band 1: Physiologie, Studienlage & eine Zehn-Minuten-Routine
- Band 2: Atmung als Trainingsreiz – IMT, Pressatmung, Hypoxie
- Sicherheitsmatrix & Warnzeichen für ärztliche Abklärung
* 100% werbefrei. Ein privates Open-Source Projekt.
Für wen ist das?
Passt, wenn du …
- wissen willst, was hinter einer Technik steht, bevor du sie anwendest
- dich von Studienangaben und Fachbegriffen nicht abschrecken lässt
- einschätzen willst, wie gut eine Wirkung tatsächlich belegt ist
Passt nicht, wenn du …
- eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Nachmachen suchst
- ein fertiges Übungsprogramm ohne die Begründung dahinter willst
Genau das gibt es separat: Atemtechnik in der Praxis – welche Technik zu welchem Ziel passt, ohne die Studienlage erneut auszubreiten.
Das Wichtigste in Kürze
Band 1 — Grundlagen und Anwendung
- Nasenatmung als Standard: Filtert, befeuchtet und erwärmt die Luft und trägt zur lokalen Bildung von Stickstoffmonoxid bei.
- Langsame Atmung: Etwa sechs Atemzüge pro Minute sind gut untersucht und können die autonome Regulation beeinflussen.
- Verlängerte Ausatmung: Die einfachste, niedrigschwelligste Technik – beruhigend und in der Regel gut verträglich.
- Schlafapnoe: Gehört in ärztliche Diagnostik, nicht in Selbstbehandlung mit Mundpflastern.
- Wichtige Regel: Techniken mit Hyperventilation gehören nie ins oder ans Wasser – die resultierende Bewusstlosigkeit kann zum Ertrinken führen.
Band 2 — Wenn Atmung zum Trainingsreiz wird
- Atemmuskulatur ist trainierbar: Der Kraftzuwachs durch gezieltes Training ist gut belegt – die Übertragung auf die sportliche Gesamtleistung dagegen uneinheitlich.
- Pressatmung ist ein Werkzeug, kein Automatismus: Das Valsalva-Manöver kann die Rumpfstabilität erhöhen, geht aber mit kurzzeitigen Blutdruckspitzen einher.
- Hypokapnie ist nicht Hypoxie: Zu viel Atmung und zu wenig Sauerstoff sind zwei verschiedene Mechanismen mit verschiedenen Risiken – sie zu verwechseln ist gefährlich.
- Symptome lindern ist nicht behandeln: Atemtherapie kann bei Asthma, COPD und Long COVID ergänzen, ersetzt aber keine medizinische Behandlung.
- Viele populäre Versprechen halten nicht: Von „Immunsystem stärken“ bis „Lebensdauer verlängern“ – die aktuelle Evidenz trägt diese Aussagen in ihrer verbreiteten Form nicht.
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